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Binnenwährung

Eine Binnenwährung ist eine Währung, die im Gegensatz zu den an internationalen Devisenmärkten gehandelten Devisen nicht frei konvertierbar ist.

Sie dient nur als Zahlungsmittel innerhalb eines Landes oder einer Währungszone, ist aber außerhalb dieses beschränkten Bereiches nicht handelbar. Der Wechselkurs gegenüber anderen Währungen wird in der Regel vom Staat oder dessen Zentralbank festgelegt. Ein Umtausch in andere Währungen kann betragsmäßigen Beschränkungen unterworfen sein. Teilweise ist der Umtausch auch verboten oder nur mit Einzelgenehmigung möglich.

Beispiele für Binnenwährungen sind unter anderem: Jersey-Pfund, Guernsey-Pfund, Transnistrischer Rubel, Somaliland-Schilling, Mark der DDR.

Der Versuch, den inneren Geldumlauf vor schädlichem Einfluss von außen her abzuschirmen, wird durch die Konfrontation der Betriebe mit dem Weltmarkt allerdings beeinflusst. Der Begriff der Binnenwährung ist insofern irreführend. Denn unabhängig von den devisenrechtlichen Bestimmungen besteht zwischen den inneren und äußeren Wirkungsfaktoren der Währung enge objektive Wechselbeziehungen, die auf der Einheit des Wirkens des Wertgesetzes im nationalen und internationalen Maßstab beruhen.


Quellen

Weblinks