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Preisniveau

Das Preisniveau (p) gibt an, wie viele Einheiten einer Währung für eine Einheit des Sozialprodukts bezahlt werden müssen. Das reziproke Preisniveau gibt die Kaufkraft einer Währung an. Hierzu werden die Preise der Güter eines Warenkorbs über einen Preisindex gemessen.

Steigt das Preisniveau in der Volkswirtschaft, sinkt die Kaufkraft (und umgekehrt). Es ist ein wichtiges wirtschaftspolitisches Ziel, das allgemeine Preisniveau möglichst stabil zu halten.

Ein sinkendes Preisniveau bezeichnet man als Deflation, ein steigendes Preisniveau als Inflation. Ein stark steigendes Preisniveau wird als Hyperinflation bezeichnet, ein steigendes Preisniveau bei Stillstand des Wirtschaftswachstums nennt man Stagflation.

Das relative Preisniveau ist das Verhältnis zwischen allgemeinem Verbraucherpreisniveau und allgemeinem Lohnniveau. Es zeigt die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft an, wobei ein niedrigeres relatives Preisniveau höhere Leistungsfähigkeit bedeutet, da in diesem Fall für dieselben Waren und Dienstleistungen weniger gearbeitet werden muss.

In einer Stagflation steigt das allgemeine Verbraucherpreisniveau schneller als das allgemeine Lohnniveau, damit steigt das relative Preisniveau. Damit zeigt Stagflation einen Verlust wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit an.

Das erwartete Preisniveau pe , auch Erwartungspreisniveau, ist der Preis der für die folgende Periode angenommen wird. Es steht in engem Zusammenhang mit Arbeitsmarkttheorien, im Sinne von Lohnsetzung, Preissetzung und Produktionserwartungen.


Quellen

Siehe auch

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